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Osterbrunnen – Lebendiges Brauchtum

Ostern ist das höchste Fest im christlichen Kalender. Der Hauptgrund für das Schmücken von Brunnen und Quellen zur Osterzeit ist vermutlich in der lebenswichtgen Bedeutung des Wassers zu sehen – vor allem für die wasserarme Hochebene der Fränkischen Schweiz. Dem Osterwasser wurde früher besondere Wirkung zugeschrieben, so sollen mit Osterwasser getaufte Kinder sehr klug werden. Auch wird dem Osterwasser ein Schutz gegen Krankheiten von Mensch und Tier nachgesagt. Im Stall versprüht, sollte es den Viehbestand vor Fehlgeburten und Ungezieferbefall schützen.

Wann genau der Brauch seinen Anfang nahm, ist nicht bekannt. Nachweisbar sind geschmückte Osterbrunnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Heute zieren festliche Girlanden mit hunderten meist handbemalter Eier die Brunnen in der Fränkischen Schweiz.

Anbei finden sie hier die Termine für die geschmückten Osterbrunnen unserer Region.

30. April – Walpurgisnacht

Die Walpurgisnacht oder auch Freinacht ist die Nacht vom 30. April zum 1. Mai. Namensgeberin ist die heilige Walpurga, Schutzpatronin gegen böse Geister, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am 1. Mai – dem Tag ihrer Heiligsprechung – gefeiert wurde. Die Ursprünge der Walpurgisfeier gehen jedoch ins Germanische zurück. In der ersten Vollmondnacht zwischen der Tag- und Nachtgleiche im Frühling und der Sommersonnwende feierten die Menschen damals ein Frühlingsfest mit Freudenfeuern. Durch Feuer und Verkleidungen sollten böse Geister vertrieben werden.
Noch heute nutzen junge Burschen vielerorts die Nacht zum Schabernack. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird mitgenommen und an anderer Stelle abgestellt, oder auf dem Dorfplatz aufgetürmt. Oft werden auch Gartentore ausgehängt. Es handelt sich dabei jedoch nie um bösartige Streiche.
In unserer Region finden Walpurgisfeiern vor allem auf dem "Walberla" bei Kirchehrenbach statt.
Am ersten Maiwochenende feiert man dort – auf dem Berg der Franken – auch das traditionelle "Walberlafest", zu Ehren der Heiligen Walpurga, welcher auch die kleine Kirche auf dem Walberla geweiht ist.

1. Mai – Maifeiertag

Vielerorts wird der alte Brauch des Maibaumaufstellens gepflegt. In früherer Zeit nahm man die Birke als Maibaum – sie galt als Symbol für Fruchtbarkeit, da sie als erste aus ihrer Winterruhe erwacht. Seit dem 16. Jahrhundert ist die Fichte der traditionelle Maibaum. Die im Mai austreibende Fichte gilt als Verkünderin des Lichtes, der Wärme und der Fruchtbarkeit.
Auch der Tanz in den Mai, der in unserer Region noch häufig anzutreffen ist, entspringt alter Tradition. Mit Feuern, Lärm und Tanz wurde der Winter endgültig vertrieben. Noch heute gilt der Tanz in den Mai als Begrüßung der warmen Jahreszeit.

Kirchweihen

Kirchweihkalender

 

1. Juliwochenende Kirchweih Bernheck
2.
Juliwochenende Kirchweih Ottenhof
2.
Juliwochenende Kirchweih Eichenstruth
3.
Juliwochenende Kirchweih Hüll
4.
Juliwochenende Kirchweih Spies und Illafeld

1.
Augustwochenende Kirchweih Weidensees
letztes Augustwochenende Kirchweih Plech

1. Septemberwochenende Kirchweih Betzenstein


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Osterbrunnen Betzenstein
Osterbrunnen Betzenstein
Bemaltes Ei
Bemaltes Ei
Kirschbluete
Kirschblüte
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. Januar 2012 um 10:41 Uhr