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März 2009 Drucken E-Mail

Jahrgang 21 - Nummer 3, Betzenstein am 02. März 2009

Stadtratssitzung am 10. März 2009
Die nächste Stadtratssitzung findet am Dienstag, 10.03.2009, um 19.00 Uhr im Verwaltungsgebäude Betzenstein statt.

Aus der Stadtratssitzung vom 03. Februar 2009
Der Stadtrat billigte folgende Bauvorhaben:

  • Neubau eines Wintergartens durch die Ehegatten Karin und Achim Schubert, Weidensees 1 a
  • Errichtung von zwei Doppelhäusern mit Stellplätzen/Garagen durch Herrn Dr. Hans Buchner in Betzenstein, Baugebiet Schlossfeld (Bauvoranfrage)
  • Errichtung eines Wohnhauses durch Frau Ursula Schneider, Am Ameisenbühl (Voranfrage)
Zugestimmt wurde vom Stadtrat einer Vereinbarung über die Beteiligung der Stadt an den Kosten für die Erstellung eines Entwicklungskonzepts im Rahmen der Dorferneuerung. Bereits in der Sitzung am 12. November 2008 stellte der Stadtrat die Notwendigkeit eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts für die Altstadt von Betzenstein fest. Er begrüßt die Bereitschaft des Amtes für ländliche Entwicklung, ein Entwicklungskonzept in Auftrag zu geben. An den Gesamtkosten von 10.300 € hat sich die Stadt mit einem Anteil von 4.120 € zu beteiligen.

Neben dem 1. Bürgermeister (Vertreter 2. Bürgermeister) wird Frau Andrea Carl in die Schulverbandsversammlung des Schulverbandes Pegnitz berufen (Vertreterin Simone Bauenschmidt).

Die Stadt ist im Jahr 2008 dem Landschaftspflegeverband Fränkische Schweiz – Rotmaintal e.V. beigetreten. Der Landschaftspflegeverband hat nunmehr die Stadt aufgefordert, die gemeindlichen Maßnahmen, die im Jahr 2009 über den Verband durchgeführt werden sollen, anzumelden. Hierzu werden gemeldet:

  • Restarbeiten am Schlossberg Spies
  • Nachpflege am Klauskirchenberg
  • Nachpflege am Schlossberg Stierberg
  • Sanierung des Brunnens nördlich von Weidensees

Die Entbuschung des Badersberges beim Berghäusl und die Freilegung des Kirchenweges Hüll – Betzenstein sollen im kommenden Jahr durchgeführt werden.

Im Rahmen der ILEK Wirtschaftsband Fränkische Schweiz A 9 wird ein Radwegenetz erarbeitet. Anhand einer Karte wurde der Bestand an überörtlichen Radwegen mit den Schnittstellen zu den Nachbargemeinden vorgestellt. Wichtig ist hierbei, dass Verbindungen zu den Nachbargemeinden und zu den Radwegen in den Nachbarorten geschaffen werden. Auch eine Verbindung zum Bahnhof in Neuhaus mit Anbindung an den VGN ist äußerst wichtig. Als größere Investitionsmaßnahme kommt im Bereich Betzenstein als Lückenschluss die Verbindung vom Ort zum Campingplatz in Frage. Ansonsten verlaufen die Radwege überwiegend auf Straßen und Wegen, die nur geringfügig hergerichtet werden müssen.

Der Förderverein für die Spielplätze im Gemeindegebiet möchte in diesem Jahr mit dem Bau des Kinderspielplatzes in Betzenstein beginnen. Die Planung steht. Der Förderverein beantragte einen Zuschuss für Material und Spielgeräte in Höhe von 15.000 €. Ein Zuschuss in dieser Höhe fand aber nicht die Zustimmung des Stadtrates. Gewährt wird ein Betrag von 7.500 € (Abstimmungsverhältnis 11 : 4).


Standesamtsnachrichten

Geburten:  
Kilian Florian Leinberger, Weidensees 15, Betzenstein
Nico Günter Hofmann, Illafeld 11, Betzenstein
Vincent Leonard Sauerbrei, Am Teufelsloch 6, Betzenstein

Eheschließungen: keine

Sterbefälle:  
Ruth Agate Seitz, Weidensees 73, Betzenstein
Elsbeth Elfriede Ducksch, Weidensees 82, Betzenstein


Veranstaltungen, Termine
  • 02.03.2009    Infoveranstaltung des Gewerbevereins Betzenstein-Plech für Gewerbetreibende um 19.30 Uhr im Gasthaus Goldenes Herz, Plech
  • 18.03.2009    Jagdversammlung der Jagdgenossenschaft Ottenhof um 20.00 Uhr im Gasthaus Engelhard, Ottenhof
  • 23.03.2009    Infoveranstaltung des Gewerbevereins Betzenstein-Plech für Gewerbe-Herbstschau um 20.00 Uhr in Betzenstein, Schneckerhaus
  • 27.03.2009    Jagdversammlung der Jagdgenossenschaft Plech 1 um 20.00 Uhr im Gasthaus Zur  Traube, Plech

Einsatz des Umweltmobils im Jahr 2009

Das Umweltmobil kommt zu folgenden Terminen:

23.05.2009    08.30 – 09.00 Uhr    Spies, Ortsmitte
23.05.2009    10.30 – 11.00 Uhr    Weidensees, ehem. BayWa-Lagerhaus
27.06.2009    10.00 – 11.00 Uhr    Betzenstein, Bauhof
25.07.2009    09.30 – 10.00 Uhr    Weidensees, ehem. BayWa-Lagerhaus


Schuleinschreibung am 26. und 27. März 2009 im Schulhaus Plech

Bei der Veröffentlichung im letzten Amtsblatt hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen, und zwar bei den Angaben zur Schulpflicht:

regulär schulpflichtig sind alle Kinder mit Geburtsdatum: 01.11.2002 – 30.11.2003

auf Antrag schulpflichtig: 01.12.2003 – 31.12.2003

auf Antrag mit Gutachten schulpflichtig: ab 01.01.2004
Hinzu kommen noch die Kinder, die im Vorjahr zurückgestellt wurden.
 
Die Termine für die Untersuchung durch das Gesundheitsamt und die Schulanmeldung bleiben gleich.



Jugendkalender 2009 erschienen
Der vom Kreisjugendring Bayreuth herausgegebene Jugendkalender für Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 – 14 Jahren liegt in der Verwaltung zur Abholung aus.



Erstellung eines Energieeinsparungskonzeptes für die Liegenschaften Schlossstraße

Im Auftrag der Stadt wurde für die Gebäude in der Schlossstraße und in der Höchstädter Str. (Teilgebiet) ein Energieeinsparungskonzept erstellt. Die Studie kostete 3.570 €. An diesen Kosten beteiligt sich das Bayer. Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie mit einem Zuschuss in Höhe von 1.750 €. Mit relativ geringen Kosten konnten damit umfangreiche Erkenntnisse zu den Kosten der untersuchten Heizalternativen gewonnen werden. In der Studie wurden zwei Anwesen in der Höchstädter Straße, zwei Anwesen in der Hauptstraße und acht Anwesen in der Schlossstraße näher betrachtet. Es wurden vier Varianten untersucht, davon Varianten 1 – 3 mit Hackschnitzelkessel und Spitzenlastkessel und Variante 4 mit Pelletkessel.

Zusammenfassung:

Im Rahmen des Energiekonzeptes wurde zunächst eine Bestandsanalyse der bestehenden Energieversorgung der Liegenschaften durchgeführt. Aufbauend auf die Bestandsanalyse wurden Nahwärmelösungen erarbeitet der Wärmebedarf ermittelt und die geordneten Jahresdauerlinien des thermischen Energiebedarfs erstellt. Ausgehend von den Jahresdauerlinien wurden die Wärmeerzeugungsvarianten ausgelegt und auf ihre Wirtschaftlichkeit hin untersucht. Die Kalkulation wurde als Vollkostenrechnung nach der Annuitätenmethode, in Anlehnung an die VDI 2067, durchgeführt und dient der Ermittlung der spezifischen Wärmegestehungskosten. Die Wärmegestehungskosten wurden einer Sensitivitätsanalyse unterzogen, um den Einfluss einzelner Parameter (Brennstoffkosten, Kapitalkosten,....) auf die Energiekosten zu ermitteln. Zusätzlich zur ökonomischen Betrachtung wurde eine ökologische Bewertung hinsichtlich des fossilen CO2 – Ausstoßes  der einzelnen Varianten durchgeführt.

Die Betrachtung erfolgt jeweils über einen Nutzungszeitraum von 20 Jahren. Die angegebenen Werte stellen die Mittelwerte aus der Vollkostenrechnung über den gesamten Betrachtungszeitraum dar. Die Investitionskosten beinhalten keinerlei Förderung und basieren auf durchschnittlichen Marktpreisen, nicht auf tatsächlichen Angeboten. Die realen Investitionskosten müssen daher erst im Rahmen einer Ausschreibung ermittelt werden.

Zusammenfassung der Ergebnisse:

    Variante 1
Variante 2
Variante 3
Variante 4
Investitionskosten    
€ 
  411.000
  331.000  423.000   58.000
Jahresgesamtkosten
€/a
 70.000  
  59.000 
  74.000 
 12.000
Wärmegestehungskosten
Cent/kWh
 11,1  
   10,4 
 10,9  
 10,9
CO2-Kosten
t/a 
  56   48
 62   8


Unter Berücksichtigung von derzeit aktuellen Förderungen:

-    20 Euro/kW installierter Biomassekesselleitung (bei Kesseln größer 100 kW)
-    60 Euro/m Nahwärmenetz bei einer Wärmebelegung größer 500 kW/m a
-    1.800 Euro/Übergabestation

ergeben sich folgende Wärmegestehungskosten in Cent/kWH
 
Variante 1
Variante 2
Variante 3
Variante 4
 10,5
   9,8    10,3  10,4

Bei einem Heizölkessel in einer einzelnen Liegenschaft ergeben sich bei einem Heizölpreis von 65 Cent/l (netto) Wärmegestehungskosten von ca. 8,5 – 9,5 Cent/kWh.

Bei den derzeitigen Bedingungen liegen die Wärmegestehungskosten aller Varianten höher als bei einer dezentralen Heizölfeuerung.

 
WIRTSCHAFTS- UND JUNIORENAKADEMIE

Berufsinformationsveranstaltungen der Wirtschafts- und Juniorenakademie Pegnitz
Für junge Menschen stellt die Berufswahl eine der wesentlichen Lebensentscheidungen dar und will daher wohl überlegt sein. Um die Schüler/innen der Pegnitzer Schulen bei ihrem Weg in den Beruf aktiv zu unterstützen, hat die Stadt Pegnitz die Wirtschafts- und Juniorenakademie Pegnitz als eines der Projekte des Wirtschaftsbands A 9 – Fränkische Schweiz auf den Weg gebracht. Zentrale Aufgabe der Wirtschafts- und Juniorenakademie Pegnitz ist die Schaffung von Berufsorientierungs- und Qualifizierungsangeboten für Schüler/innen.

In Kooperation mit der Agentur für Arbeit Bayreuth werden im Rahmen der „Erweiterten vertieften Berufsorientierung“ regelmäßig Informationsveranstaltungen zu den in der Region erlernbaren Ausbildungsberufen gemeinsam mit den ausbildenden Betrieben angeboten. In der Kick-off-Veranstaltung am Donnerstag, den 5. Februar 2009, wurde das Konzept der Erweiterten vertieften Berufsorientierung vorgestellt und das Veranstaltungsprogramm für das Trimester Februar bis April präsentiert. Direkt im Anschluss an die Auftaktveranstaltung fand die erste Veranstaltung für Schüler und Schülerinnen statt. Dabei gab Peter Liewald von der IHK für Oberfranken Bayreuth wertvolle Hintergrundinformationen darüber, wie Betriebe einen Praktikanten/eine Praktikantin beurteilen.

Die nächsten Termine der Berufsinformationsveranstaltungen der Wirtschafts- und Juniorenakademie Pegnitz sind:

Eingeladen sind die Schülerinnen und Schüler der Pegnitzer Schulen ab der 7. Klasse (Förderschule und Hauptschule) bzw. 8. Klasse (Realschule und Gymnasium). Die Veranstaltungen finden in der Regel donnerstags um 14.30 Uhr vorzugsweise in den Betrieben oder aber im Bürgerzentrum/Mehrgenerationenhaus Pegnitz statt. Treffpunkte und nähere Informationen werden über die Schulen gesondert bekannt gegeben. Anmeldeformulare sind über die Schulen oder bei Fr. Corinna Förster, Projektmanagerin der Wirtschafts- und Juniorenakademie Pegnitz (09241-72313, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) erhältlich. Die Teilnehmer erhalten zusätzlich ein Zertifikat, das beispielsweise bei Bewerbungen beigelegt werden kann.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. April 2009 um 09:10 Uhr