Willkommen im Frankenjura – Klettern rund um Betzenstein
Die Fränkische Schweiz ist ein Mekka für Kletterer. Auch rund um Betzenstein findet sich eine Vielzahl von Kletterfelsen, die Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade bieten.
Für geübte Wanderer, die dem Fels ein wenig "näher" kommen möchten, empfielt sich der Klettersteig Eibgrat. Dieser wildromantische Pfad führt über Felsnadeln und verlangt einiges Geschick. Es gibt aber auch einen angenehmen, kinderwagentauglichen Wanderweg am Fuße der Felsen entlang. Wander- und Kletterabenteuer für die ganze Familie.
Für Spaß und Nervenkitzel sorgen auch die Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade im Hochseilgarten Betzenstein, Deutschlands höchstem Kletterwald.
NEU! Seit Januar 2012:
Boulderhalle Fight Club Betzenstein
Mo, Mi, Do, So: 17.00 - 22.00 Uhr
Di, Fr, Sa: 14.00 - 22.00 Uhr
Eintritt (unter Vorbehalt): 5,00 €
Nürnberger Str. 10a
91282 Betzenstein
Tel. 09244/982599
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Liebe Kletterer, wir wünschen euch schöne, erfolgreiche Klettertage. Gleichzeitig bitten wir euch, einige Spielregeln zu beachten. Diese Regeln sind teils behördlich auferlegt, teils freiwillige Selbstbeschränkungen und dienen dem Fortbestand des Klettergebietes. Bitte denkt immer daran, bei rücksichtslosem Verhalten besteht nicht nur Konfliktpotential mit dem Naturschutz, sondern auch mit Landwirten, Anwohnern und Grundstückseigentümern.
Deshalb bitte:
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Aktuelle Sperrungen beachten
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Ausgewiesene Parkplätze nutzen, keine Einfahrten zuparken, Landwirte und Anwohner nicht behindern
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Ausgewiesene Zu- und Abstiegswege benutzen
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Zonenregelungen beachten
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Nicht über die sensiblen Felsköpfe aussteigen, sondern Umlenkhaken benutzen
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Auf Sauberkeit im Klettergebiet achten, keine Lärmbelästigungen von Anwohnern
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Nicht wild campen
Zone 1: Kletterverbot Es dürfen weder Neutouren eröffnet noch alte Wege beklettert oder saniert werden
Zone 2: Status Quo Klettern im bisherigen Umfang bis zu den Umlenkhaken erlaubt, aber keine Erstbegehungen
Zone 3: Freie Zone Erstbegehungen mit Umlenkhaken außerhalb der Vegetationszone möglich
Hier geht’s zu den Kletterfelsen!
Die Bundeswehr klettert in Betzenstein
Zehn Tage sind sie in der Laufer Hütte des Alpenvereins untergebracht. Ihr Chef, Major Johannes Schwegler (40) von der Kaserne aus Mittenwald, leitet den Bergführerlehrgang, denn «Betzenstein ist für uns zentral gelegen, da gibt es Kletterwände mit den verschiedensten Schwierigkeitsgraden, die wir für die Ausbildung brauchen.»
Die «Laufer Hütte» kurz nach sieben Uhr: Noch sind die Kaffeetassen halb gefüllt, wird nachgeschenkt und neue Brote oder Brötchen geschmiert. Man wartet, denn Bürgermeister Claus Meyer hat sich angekündigt, um der Bundeswehr seine Aufwartung zu machen und sie in der Stadt zu begrüßen. Meyer kommt zusammen mit Fremdenverkehrsreferentin Margit Dippold pünktlich, hat ein Stadtwappen in der Hand, eine Chronik und wird zum Kaffee eingeladen.
Eine halbe Stunde war vorgesehen, doch die Diskussion dauert aus mehreren Gründen doppelt so lang. Zum einen setzt plötzlich wieder Regen ein (kein Wetter zum Klettern) und zum anderen hat der Bürgermeister mit den Mittenwaldern Fachleute vor Ort, die nicht nur alle Felsen des Betzensteiner Gebiets kennen, sondern auch wertvolle Tipps geben können.
Betzenstein liegt in der «FrankenPfalz», für die gerade ein Kletterkonzept erarbeitet wird. Sven König und Stadtrat Christoph Mahler sind in der entsprechenden Arbeitsgemeinschaft vertreten - und auch diese Namen haben in den Reihen der «Bundeswehrkletterer» einen guten Klang.
Erstaunt war Claus Meyer darüber, als ihm mitgeteilt wurde, dass die Betzensteiner Firma «Rockstore» in der Hauptstraße deutschlandweit eine «bevorzugte Adresse» für Bergsteiger sei. Auch die Bundeswehr kauft dort.
«Wir wollen an den Felsen der Fränkischen Schweiz, vor allem im Raum Betzenstein, unsere Methodik im Klettern verbessern. Wir machen auch Lehrgänge im Ausland und sogar am Gletscher in Chamonix am Mont Blanc, aber alle Ausbildungsteile, die im Inland erledigt werden können, werden auch dort gemacht, bevorzugt im Raum Betzenstein,» stellt Major Schwegler fest.
Früher sei man zentral in Grafenwöhr untergebracht gewesen, doch mit der Alpenvereinshütte in Betzenstein habe man «das ideale Quartier gefunden». Schwegler nutzt die Gelegenheit, um sich beim Alpenverein Lauf für die Überlassung des Quartiers zu bedanken.
Während beim letzten Lehrgang die Versorgung der Bundeswehrangehörigen vom Stützpunkt Roth aus erfolgte, wird diesmal in Betzenstein gekocht, wofür extra zwei Küchensoldaten mitgebracht wurden. Dazu kommen ein Arzt, Rettungsassistenten und vier Ausbilder, so dass die Truppe 22 Soldaten umfasst, darunter zwei Frauen. Untergebracht ist man im Massenquartier in der Hütte oder in drei Zelten. Einige «Wetterprofis» schlafen im «überdachten Freien» auf ihrem Feldbett.
Bürgermeister Claus Meyer staunt nicht nur über die Kenntnisse der «Bundeswehrkletterer», sondern auch darüber, dass der Betzensteiner Klettergarten offensichtlich in Bayern und darüber hinaus bekannt ist. Erstaunt war er auch, dass die Bundeswehr so großes Interesse an den Felsen im Betzensteiner Raum hat. Major Schwegler machte ihm deutlich, dass Betzenstein Grundlage für die Ausbildung in der Gebirgs- und Winterkampfschule ist und man hier die Technik des «Boulderns» erlernen kann, ein Klettern, das ohne Seil auskommt und viel Kraft erfordert.
Bürgermeister Meyer im Gespräch mit Major Schwedler und den Bergführern der Truppe.
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Kletterfestival

Hochseilgarten Betzenstein

Hochseilgarten Betzenstein
Gebirgsjäger beim Bouldern
Soldaten beim Heeresbergführer-Lehrgang ...
... an der Stierberger Gemsenwand
Grundlagenausbildung am Fels
Techniktraining
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