Vorsicht Wildtiere auf den Straßen!

Meldung vom 02.10.2019
Im Herbst steigt die Zahl der Wildunfälle. Die Tage werden kürzer, die Sicht oft durch Nebel eingeschränkt. Wild überquert durch das schwindende Nahrungsangebot öfter die Straßen. Nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes (DJV) kommt jedes Jahr mehr als eine Million Wildtiere bei Unfällen ums Leben. Die meisten Kollisionen gibt es mit Rehen. Unfälle mit Wildschweinen nehmen laut DJV jedoch weiter stark zu.

Doch nicht nur Rehe und Wildschweine fallen dem Verkehr im Herbst vermehrt zum Opfer. Es sind viel mehr die kleinen Tiere, wie Igel, Eichhörnchen, Fuchs und Co.
Igel sind nachtaktiv und von Natur aus darauf angelegt, sich zusammenzurollen, wenn Gefahr droht. Nähert man sich jedoch langsam, so ergreift er die Flucht. Eichhörnchen sammeln im Herbst gerne Futter an Straßenhecken und -bäumen und werden deshalb oft überfahren. Raubwild ist nachts oft an Straßenrändern unterwegs um die Verkehrsopfer "zu beseitigen". Nicht selten wird ihm das selbst zum Verhängnis. In allen Fällen gilt es: Bitte fahren Sie mit angemessener Geschwindigkeit. Seien Sie aufmerksam, besonders durch Waldstrecken oder an bewachsenen Böschungen. Geben Sie den Tieren eine Chance. Bei Großtieren gilt zudem: Eines kommt selten allein! Rehe und Wildschweine sind meist in Gruppen unterwegs.

 
Wie Sie Wildunfälle vermeiden können und was Sie im Fall des Falles tun können erfahren Sie unter folgendem Link:
https://www.br.de/nachrichten/wissen/vorsicht-wildwechsel-im-herbst-steigt-die-zahl-der-wildunfaelle,R4f5vHf