Die Ortsteile

Die Gemeinde Betzenstein umfasst 22 Ortsteile. Oft wird jedoch der zu Eckenreuth gehörende "Reuthof" aufgrund seiner Alleinlage als separater Ortsteil angesehen und aufgeführt.

Orte nördliche und westliche Kuppenalb

                                                                                                                                                                                                    Ortsplan Weidensees mit Hausnummern

Orte Südliche Kuppenalb

Orte Süd- und Südwestlich

Die 23 Ortsteile im Wandel der Zeit

Territoriale Vielfalt
Nachdem die Reichsstadt Nürnberg zu Beginn des 16. Jahrhunderts ihren Einfluss ins Betzensteiner Land ausgedehnt hatte, vereinfachte sich das Bild erheblich.
Nun konkurrierten maßgeblich noch die unweit von Weidensees in der „Schön“ aneinanderstoßenden Territorien, der Reichstadt Nürnberg, der Markgrafschaft Brandenburg und des Bistums Bamberg.
Die zum Teil recht kleinen Orte reichen zuweilen recht weit in die Geschichte zurück, doch der allgemein zugängliche Wissensstand über ihre Entwicklung ist noch immer recht bruchstückhaft.
Daher müssen auch die nachfolgenden Kurzcharakteristiken zuweilen recht skizzenhaft ausfallen.
Integrierende Kräfte in diesem sehr heterogenen Machtgefüge waren zunächst kirchliche und wirtschaftliche Verbindungen hin zu diversen Kleinzentren.
Altgemeinden
Die nördlich von Betzenstein gelegenen Orte Weidensees und Hüll bildeten bis zur Gebietsreform die Gemeinde Weidensees.
Die Orte Leupoldstein und Altenwiesen bildeten die Gemeinde Leupoldstein, die Orte Höchstädt, Kröttenhof, Mergners und Ottenberg gehörten zur Gemeinde Ottenberg.
Im südlichen Bereich bildeten Eckenreuth, Hetzendorf, Hunger, Klausberg, Münches, Reipertsgsee, Stierberg und Waiganz die Gemeinde Stierberg.
Eine gewisse Sonderrolle in diesem Zusammenhang bilden die nunmehrigen südlichen, vormals markgräflichen Teile des Stadtgebietes, da Illafeld, Riegelstein, Schermshöhe und Spies die Altgemeinde Spies bildeten.
Integrationskräfte
Im 20. Jahrhundert war es dann besonders die Überwindung der sehr lange vorherrschenden und immer wieder für Mensch und Tier sehr bedrückenden Wassernot durch technisch aufwändige Zweckverbünde, die mittels zum Teil recht langen Wasserleitungen zusammengeschlossen wurden.
Auch der moderne Straßenbau leistete sehr viel, um diverse Ortschaften aus ihrer Isolation herauszuführen.
Die sehr problematischen geographischen Gegebenheiten verhinderten aber den Bau einer Eisenbahnverbindung.

Einen letzten wichtigen Zusammenschluss brachte die Gebietsreform anfangs der 70er Jahre, als das heutige Kleinzentrum Betzenstein mit 23 Ortsteilen geformt wurde.