Streuobstwanderweg

Streuobst-Wanderweg, Rundweg
Markierung: Grüner Apfel
Länge: 6 km

Der Streuobstrundweg führt vorbei an traditionellen Streuobstwiesen und alten Kulturobstbäumen. Vom Gasthaus Fischer in Stierberg erreicht man ca. 100 m nördlich die Infostation des Streuobstweges.

Der Weg ist mit dem grünen Apfel mit Wurm markiert. 

Entlang des landschaftlich abwechslungsreichen Weges erläutern verschiedene Stationen die Vielfalt, Schönheit und Eigenheit der über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft. Der Weg wurde bereits vor 20 Jahren angelegt und ist mittlerweile etwas in die Jahre gekommen. Mnachen Markierungszeichen sind verblasst oder nicht mehr vorhanden. Eine Neuauflage des Weges ist in Planung.

Beschreibung Rundweg (gegen Uhrzeigersinn):

Von der Info-Station bergan bis zu linke ein Wiesenweg abzweigt. Am Waldrand steht eine Ratsbank. Diese ist flankiert von zwei Mehlbeerbäumen, dieals endemische Arten gelten und weltweit nur in dieser Gegend vorkommen. Die Fränkische und die Pannonische Mehlbeere. Kleine Metallschilder hängen an den entsprechenden Bäumen. Am Waldrand entlang findn sich Wildkischbäume und Zwetschgen. Nach dem Wäldchen führt der Weg nach links zu einem Hüllweiher. Dieser ist mittlerweile durch die trockenen Sommer nahezu völlig verlandet. Noch vor einigen Jahren tummelten sich hier Fische, Enten und Graureiher.

Der Weg führt nun ortseinwärts, vorbei an einer Wildfruchthecke mit Pogauner Zwetschgen, eine Wildzwetschge, die hervorragend für Marmelade geeignet ist. In der Ortsmitte führt der Weg halbrechts über die Straße und nach links auf einen Flurweg. Von hier aus erreicht man auch den bekannten Fuchsweg.

Der Feldweg ist teilweise links flankiert von einer typischen Wegrandbepflanzung. Links auf der Wiese befindet sich eine Neupflanzung mit Insektenhotel. Etwas weiter trifft man recht auf einen idyllischen Apfelhain. Gleich darauf stößt man auf einen Abzweig am Waldrand. Hier nach links. Das Markierungszeichen ist leider sehr spät sichtbar. Der Pfad führt einige hundert Meter durch den Wald. Am Waldaustritt findet man ein selten grßes Exemplar eines Vogelkirschenbaumes auf der linken Seite. Der Baum ist sehr alt und mittlerweile am Absterben.

An einigen uralten Zwetschgenbäumen vorbei überquert man die Straße und folgt dem Weg in den Wald. Dort führt ein steiler Aufstieg zur Burgruine hinauf. Wer mag, kann sich vorher auf der Streuobstwiese rechter Hand (kleiner Pfad durch die Hecke) an der Sitzgruppe ausruhen. Idyllischer Fleck mit vielen Baumveteranen.

Der Anstieg zur Burgruine Stierberg führt weiter durch einen Märchenwald aus verschlungenen Buchen. Nach dem Abstieg geht es ein Stück auuf der Straße entlang. Hier trifft man auf eine der letzten Zwetschgenalleen. Danach biegt der Weg links auf einen Wiesenpfad ab und führt an einer Obstwiese vorbei zum Waldrand. Hier hat der Bund Naturschutz eine Trockenmauer und ein Insektenhotel für die tierischen Bewohner dieses Lebensraumes angelegt. Eine Tafel informiert über die Besonderheit des Dolomitkiefernwaldes. 

Am Waldrand entlang geht der Pfad weiter und in einen Heckenweg über. Hier wachsen etliche Wildfrüchte, wie Weißdorn, Schwarzdorn, Kreuzdorn. Auch Wildkirschen und Walnußbäume sind zu finden. Am Ende der bunten Hecke biegt der Weg nach links ab und läuft zusammen mit dem alten Kirchenweg weiter. Vorbei an einem einsamen Apfelbaum und einer abgestorbenen Birne, deren Infoschild noch von der Existenz des Baumes zeugt. Durch den Wald geht es leich bergauf. Eine Bank unter einem alten Kirschbaum lädt zur Rast ein. Der Weg verlässt an der Kreuzung den Obertrubacher Kirchenweg und zweigt nach links, Richtung Stierberg ab. Nach einigen hundert Metern trifft man wieder auf den Abzweig zu den Mehlbeerbäumen und gleich darauf sieht man die Infotafeln am Startpunkt.